Kameramann mit Schwerpunkt Fiction und Dokumentarfilm

Der österreichische Kameramann Joe Berger entwickelte schon in sehr jungen Jahren eine Leidenschaft für den Film. Geboren und aufgewachsen in München besuchte er die Wiener Filmakademie, um Filmproduktion zu studieren.

2014 zog er nach Hamburg, diesmal mit dem Schwerpunkt Kamera. Im Jahr 2016 schloss er die Hamburg Media School mit einem MA (Cinematography) ab.

Als Kameramann geht es Berger vor allem um qualitativ hochwertiges Storytelling, immer darauf bedacht, eine tiefere und unkonventionelle Perspektive für das, was "erzählt" werden soll, zu finden.

Seine Kameraarbeit konzentriert sich darauf, die Kamera fast unsichtbar zu machen, die Geschichte und die Figuren zu unterstützen. Er arbeitet vor allem im Fiction-Genre und im Dokumentarfilm. Joe Berger lebt derzeit in Wien und Berlin.

Awards

Cigarbox Blues

German Camera Award – Newcomer, Germany 2017
Max-Ophüls-Price – Audience Award Shortfilm, Germany 2017
Wegiel Film Festival Katovice – Grand Prix, Poland 2017

The Migrumpies | Die Migrantigen

Max-Ophüls-Price – Audience Award Feature, Germany 2017
Nashville Film Festival – Audience Award, USA 2017

Where have you been | Wo warst Du

Giffoni Film Festival – 2nd Gryphon Award, Best Short Film, Italy 2016

Probation | Bewährung

Uni Shorts – Best Postgraduate Fiction Film, New Zealand 2016
Corto Genial Festival – 2nd Award, Spain 2016

The Outcasts | Die Ausgestossenen

Shortynale – Best Short, Austria 2015
FILMZ – Best Short, Germany 2015
Akut Amberg – Best Short, Germany 2015
Hagener Short Film Festival – 3rd place, Germany 2015
Eastleigh Film Festival – Best Short, England 2015

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Joe Berger bei der Verleihung des Deutschen Kamerapreises 2017

Deutscher Kamerapreis

Die Kamera von Joe Berger für den Film „Cigarbox Blues“ überzeugt das Kuratorium des Deutschen Kamerapreises dadurch, dass sie für alle Phasen des Films eigenständige Stilelemente der Bildgestaltung findet und über die Kadrage, die durchgehende Farbgestaltung in gelb-grün und erdigen Rottönen sowie die kontrastreiche Lichtgestaltung eine verbindende visuelle Ebene schafft.

The camera surprises with unusual angles and movements. At the beginning the subjective camera is very artistically enhanced by the use of blur and tilt- and shift-lenses. The light is consistently guided from a natural light direction, whereby the desired colour climate is always maintained and intensified."
(Jurybegründung des Kuratoriums)